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Andres Bosshard

Ausgehend von der Stadtklangforschung, die ich 2005 bis 2007 in Zürich für die Stadtverwaltung machen durfte, werde ich konkrete Vorschläge und Ansätze zur qualitativen Analyse des Stadtklangs vorstellen: Diese Arbeit ist direkt verbunden mit poetischen, sich der öffnenden Fantasie verpflichtenden Worterfindungen, die sich erstaunlicherweise sehr gut für die unablässige Übersetzungsarbeit zwischen den Sprachen von Planern, Architekten, Akustikern, Klangkünstlern und den Bewohnern der Stadt eignen.
Dazu zeige ich verschiedene Visualisierungsmodelle der Artikulation von Klang in der Stadt und von Partituren der Klangbewegungen im urbanen Raum (Grundlagen meines Buches “Stadt hören”).
Dazu werde ich aus aktuellen Forschungsresultaten für das Tiefbauamt des Kanton Zürich berichten (Chancen im Lärm, zusammen mit Trond Maag) und zwei Projekte exemplarisch darstellen: das Klanghaus im Toggenburg, das ich mit dem Architekten Marcel Meili gerade entwerfen kann und den Entwurf zu einem Klangbrunnen für die forensische Abteilung der psychiatrischen Klinik Rheinfelden (Schweiz).
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modul II | 14. Juli 2012